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Umzug

Ahoi Leichtmatrosen,

ich hab jetzt ne eigene Wohnung. Klingt komisch, ist aber so. Und ich fühl mich pudelwohl. Sie wird genauso, wie ich es mir vorgestellt hatte und ich freu mich riesig. Zumindest, nachdem der Aufbau meines Bettes mich fast zur Verzweiflung gebracht hat und ich eine Stunde versucht hab, diese behinderten Querstreben festzuschrauben, es aber nicht ging. Am nächsten Morgen dauerte das dann nur noch 10 Minuten... Jaja, so kanns gehen.
Es ist schon seltsam. Ich hab 3,5 Jahre in WGs gewohnt und jetzt eine eigene Wohnung... Ich hab meine Ruhe, wenn ich sie haben will, keiner stört mich, wenn ich mich nachmittags mal hinlege und danach noch ne Stunde im Bett liege und lese oder so. Herrlich. Andererseits ist das schon auch echt gewöhnungsbedürftig, diese Ruhe. Keiner da, mit dem man einfach mal reden kann, wenn einen der Liebeskummer plagt oder man einfach mal quatschen will. Telefon und Internet wird es für mich wohl auch erst ab April geben, nachem ich gestern 300€ geschenkt bekommen habe (eigentlich wollt ich mir das erst gönnen, sobald ich einen Nebenjob habe...). Gott ist so genial!!! Ich hätt' das im Leben nicht erwartet, dass sowas kommt...
Wenn man lernt, sich mit sich selbst zu beschäftigen (auch wenn die Bemerkung schon fast anmaßend ist, wo ich doch erst seit 4 Tagen allein wohne...). Aber tut mir echt gut, glaub ich.

Was aber tödlich ist: verliebtsein. Man hat so wahnsinnig viel Zeit zum Nachdenken. Sich Hoffnungen machen, alle Luftschlösser wieder einreißen und dann wieder aufbauen. Vor knapp 5 Monaten hab ich mich verliebt. Liebe auf den ersten Blick, wie man so schön sagt. Und dieser Mann ist einfach Bombe. Und wir verstehen uns prächtig. Zu prächtig? Seit Freitag hab ich das Gefühl, dass ich ihm auch nicht egal bin. Dieser Blick... Dann stellt sich allerdings die Frage: war es denn auch wirklich "dieser Blick"? Wann kann man das bei Männern generell erkennen, wenn sie verliebt sind? Kann man das überhaupt? Männer beschweren sich immer, Frauen seien so kompliziert. Wie gut, dass wir Frauen das von den Männern genauso sagen können. Einfach undurchschaubar. Und das ist eben auch der Grund für meinen Liebeskummer am Wochenende. Zwischen Hoffen und Bangen. "Der Blick" - "Einbildung". "wir verstehen uns, als würden wir uns ewig kennen" - "Und? Kann es bei tausend anderen Leuten auch geben" usw. Ganz böse, die Streitgespräche von Engelchen und Teufelchen... Aber demnächst hat er Geburtstag, da werd ich ihm mal irgendwas schenken und dann einfach abwarten, wie er reagiert. Bzw. ob überhaupt irgendeine Reaktion kommt...

Also dann...
blessings!
ano
4.4.08 17:18


's Läbe isch koi Schlotzer

Nee, das isses tatsächlich nicht. Vor allem, wenn man selber Schuld is an dem großen Mist, der passiert. Sich ganz bewusst gegen Gottes Willen entscheiden bzw. seine Stimme ignorieren, nur um sich zu beweisen, dass es ja DOCH geht und dass Gott seinen Plan auch ändern kann. Und was is passiert? Nix mit Planänderung. Ano musste natürlich in ihr Unglück rennen. Ein Hammer nach dem anderen schlug zu... Aber hab ich das nicht irgendwo auch verdient, so scheiße behandelt zu werden? Wenn ich mich so bewusst gegen Gott entschieden habe? Isses nicht letztendlich mein Lohn?

Ich hab echt keinen Plan, was ich fühlen soll. Es tut weh, besonders nach der neusten Nachricht gestern. Aber ich fühle mich auch frei, weil ich so einen Menschen nicht lieben kann und die Beziehung nicht hätte funktionieren können. Dafür sind wir beide zu gegensätzlich in den Interessen, in der Lebensgestaltung, auf emotionaler Ebene usw. Ich bin Gott dankbar, dass er mir gestern so geholfen hat. Aber heut morgen wach ich auf und der Druck auf dem Herz ist wieder da. Es soll weggehen! Ich will wieder ganz frei atmen können und nicht immer an ihn und sie denken... Mir nicht vorstellen, was er zu ihr sagt, mit ihr macht...

Aber ich weiß, dass ich letztendlich die bin, die da am besten rauskommt. Ich finde meinen Weg zu Gott und eine sehr intensive Beziehung zu ihm. Ich erfahre wieder, was für wunderbare Freunde ich habe, die Zeit für mich haben, wenn ich reden will. Und ich bin nicht die, die einen Freund hat, der erst am Tag davor mit der Ex Schluss gemacht hat und wo ich mir vorstellen müsste, dass da noch paar Tage vorher was gelaufen ist... Von daher... Verletzungen sind da, aber sie fangen dank Gottes Hilfe an zu heilen.

Zu allem Überfluss darf ich heut auch noch mein letztes Geld ausgeben, das ich noch habe bis das Kindergeld kommt. Alles nur, weil mein Großvater ausgerechnet Mitte letzten Monats sterben musste. Und ich sein "Erbe" nicht will. Aber naja, was soll's. Gott ist da und wird mich versorgen. Und glücklicherweise hab ich ja, als mein Exfreund bei mir war, viel eingekauft und ich werd also nicht viel Geld brauchen, hoffe ich.

Nun denn, ich wünsche einen gesegneten und sonnigen Tag (wir haben blauen Himmel ).

Segen!
ano
7.4.08 09:41


Todesstrafe und Brieffreunde...

Gestern Abend hab ich über Jesus.de eine Homepage gefunden, die mich sehr berührt. Das ist eine Seite, wo zum Tode Verurteilte nach Brieffreunden suchen, wird gestellt von einem Verein, der sich gegen die Todesstrafe einsetzt. Und ich hab mir da viele der Anzeigen durchgelesen. Das ist so heftig... Die hocken 23 Stunden an einem "Arbeits"tag bzw 24 Stunden am Wochenende in ihrer Zelle und warten auf ihren Tod oder darauf, dass ihre Berufungsvefahren wieder aufgenommen werden... Ich will ja nicht bestreiten, dass nicht alle da unschuldig sind, aber es ist doch grausam, sich mit Mördern auf eine Stufe zu stellen und sie ebenfalls umzubringen. Machen sich die Richter da nicht auch zu Mördern? Und ist der Tod der Täter denn ein Trost für die Hinterbliebenen der Opfer? Und was ist mit denen, die das Urteil vollstrecken? Was sind das für Menschen? Eiskalt? Gewissenlos? Es ist doch echt pervers... Mörder gehören einfach ihr Leben lang weggesperrt, nicht umgebracht. So müssen sie ja gar nicht wirklich für das zahlen, was sie getan haben. Jetzt könnte man sagen: aber das kostet den Steuerzahler doch Unmengen an Geld. Ja, weiß ich. Aber der zahlt für anderes, was mal total sinnlos ist, macht sich da aber keine Gedanken drum. In Deutschland wäre da so ein Stichwort: Urwald an Verkehrszeichen... Mal davon abgesehen sitzen einige von denen schon seit über 20 Jahren im Todestrakt. Und die suchen einfach nur jemanden, der sein Leben mit ihnen teilt und mit dem sie ihres teilen können. Der den 23 Stunden, in denen sie in ihren Zellen sitzen, noch einen Sinn gibt und die Hoffnung, dass ihr Leben nicht umsonst war oder sie wieder freikommen (für mich vorrausgesetzt: sie sitzen unschuldig). Und das ist doch mal eine gute Sache. Man muss sie ja auch nich fragen: "Ey, warum bist'n du zum Tode verurteilt, was hast'n gemacht?" Man sollte einfach nur Freund sein...

Wie auch immer, ich überlege mir im Moment, wem ich da schreibe. Hab mir erstmal einen recht jungen Mann da ausgesucht, wo ich denke: 'Wow, der is nur ein Jahr älter als ich und ist zum Tode verurteilt.' Voll heftig... Und gestern hat mich das auch extrem mitgenommen. Aber so sind wir Frauen ja

So, und da ich bald zur Uni muss, geh ich jetzt mal meine Haare fönen und mich anziehen. Nackt in die Uni is nicht unbedingt gut. Könnt' kalt werden

Segen!
ano
10.4.08 07:06


mh...

Gefühle sind was seltsames. Und was, das mir momentan echt Angst macht... Sie stellen einem das Leben echt komplett auf den Kopf...

Komisches Leben...


Segen!
ano
13.4.08 13:20


Milka

Da fällt mir ein... Gestern hab ich was witziges erlebt... Hierzu 2 Mails, die ich geschrieben bzw. bekommen habe *gg*

Hallo liebe Milka-Mitarbeiter,

Als Studierende/r hat man ja entgegen der allgemeinen Klischees über diese Spezies immer was zu tun. Nicht nur in der Woche, auch am Wochenende. Also sitzt man am Schreibtisch und arbeitet und plötzlich taucht der Gedanke auf: "Ach, so was zu Naschen wär jetzt schon ganz nett. Und ich hab da ja noch was von Ostern!" Dann sieht fleißige Studentin, dass sie ja noch das tolle Pasteten-Ei von Milka hat. Super! Wie lang ist denn das noch haltbar? Dürfte ja eigentlich noch nicht verfallen sein, Ostern ist erst 3 Wochen her. Ach, okay, Mai 20008, dann ist ja gut. Halt! Stop! 20008? Wie cooool, ich hab noch 18000 Jahre Zeit, dieses Ei zu essen, da kann ich dem jetzt noch nicht zu Leibe rücken. Das heb ich mir lieber auf für wirkliche Notzeiten. Oder vererbe es meinen Nachkommen. Nahrungsmittel aus dem 21. Jahrhundert, die auch noch tausende von Jahren später gegessen werden können. Und das von Milka, der zartesten Versuchung, seit es Schokolade gibt. Das muss ja auch den nachfolgenden Generationen bewiesen werden.

Aber was ich damit sagen will: vielen Dank für die nette Unterbrechung meiner Arbeit, jetzt kann ich amüsiert und motiviert weitermachen. Und ich freue mich schon mit meinen Nachkommen, dass sie in den Genuss der leckeren Milka-Schokolade kommen dürfen und vergleichen können: Wie schmeckt Milka heute und wie schmeckte es damals?

Viele liebe Grüße,

ano


Und das bekam ich dann als Antwort, knapp 2 Stunden später:


Sehr geehrte ano,

vielen Dank für Ihre sehr amüsante Nachricht.

In den Produktinformationen zu unserer Milka Pasteten-Ei haben Sie einen Druckfehler entdeckt. Leider schlägt der Druckfehlerteufel trotz aller Sorgfalt da zu, wo man es am wenigsten erwartet. Die aufgetretene Irritation bedauern wir.

Wir haben uns bereits mit der zuständigen Abteilung in Verbindung gesetzt. Sie hat Abhilfe zugesagt sobald eine neue Bestellung für Verpackungen aufgeben wird. Der Fehler sollte in Zukunft nicht wieder vorkommen. Bitte entschuldigen Sie ihn.

Dürfen wir Sie von der grundsätzlich einwandfreien Qualität unserer Ware überzeugen? Mit getrennter Post senden wir Ihnen ein kleines Päckchen; es geht Ihnen in den nächsten Tagen zu.

Bei Rückfragen stehen wir gerne wieder zu Ihrer Verfügung. Sie erreichen uns jederzeit über unser E-Mail-Kontaktformular auf unserer Internetseite unter dem Menüpunkt "Service".






Es lohnt sich also, Druckfehler zu berichten Ich bin auf das Päckchen gespannt *gg*

nomma Segen!
ano
13.4.08 13:29


"Leben ist das, was passiert...

... während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen." Hat John Lennon mal gesagt. Kluger Mann. Es geschieht nämlich tatsächlich eigentlich fast immer alles anders, als man es geplant und vielleicht auch gewollt hat. Oder um es christlich zu sagen: unsere Pläne sind halt mal nicht die, die Gott für uns hat. Nur... Warum erkennt man sowas nicht? Warum rennt man immer und immer wieder ins "Verderben"? Mitunter, obwohl man es besser weiß... Ist das Masochismus? Haben wir Menschen Spaß dran, zu leiden oder gibt es da ein Gen, das weitervererbt wird? Warum lernen wir einfach mal nicht aus unseren Fehlern, sondern geben uns lieber unseren Sehnsüchten, Leidenschaften und Bedürfnissen hin? Ich meine, solange man nur sich selbst damit verletzt mag das ja mal grad noch so okay sein. Aber meistens sind da doch direkt oder indirekt andere Menschen involviert.
Es ist doch abartig... Manchmal will ich das alles einfach nur abstellen...

Und den blöden Forschungsbericht hab ich wieder nicht überarbeitet... Montag sollte er fertig sein, morgen vormittag ist wieder Treffen. Aber es war so wahnsinnig viel andres zu tun und ich hab mich natürlich auch extrem leicht ablenken lassen...

Alles in allem: Grundstimmung - Tendenz zu negativ...

trotzdem: Segen!
ano
17.4.08 22:58


...

Es tut alles so weh... In meiner Jugend ist so dermaßen viel schief gelaufen, dass ich jetzt in einem spürbaren tiefen Loch liege und nicht mehr rauskomme. Es ist so schlimm, auf einmal zu erkennen, was man eigentlich sein ganzes Leben lang gesucht hat und woher das kommt. Warum muss es so weh tun? Ich weiß nicht, ob ich die Kraft habe, das alles aufzuarbeiten. Aber ich weiß, dass ich sie haben muss. Ich will mein Leben nicht aufgeben, egal wie schwer es gerade ist. Und deshalb suche ich mir professionelle Hilfe. Ein erster Schritt ist getan. Der nächste... Mal sehen, wann ich den tun kann. Wie gut, dass ich Freunde haben, die von meinen Problemen wissen und jetzt auch auf mich aufpassen und mich stützen und den Weg mit mir gehen wollen. Ich danke euch! Und ich hoffe, dass euch die Last nicht zu schwer wird.


Aber... mal ganz ehrlich... Eigentlich wünsche ich mir Hilfe von meiner Familie. Aber kann ich die erwarten? Warum bin ich denn an eine Uni gegangen, die so weit weg ist von zuhause? Doch nicht nur, weil es die einzige in Deutschland war, die zu dem Semester Pädagogik zulassungsfrei angeboten hat. Nein, ich wollte noch weiter weg von meiner Familie. Nicht nur 400km, die es im FSJ waren. Es musste noch mehr sein. Damit der innerliche Abstand, der in meiner Jugend da war, auch räumlich deutlich wird. Und dass von denen noch nie jemand bei mir war, zeigt mir ja auch, dass es ihnen wohl nicht wichtig genug ist, zu sehen, wie ich lebe und was mein Leben hier prägt und wie alles aussieht. Und was mein neues Zuhause ist...

Das tut alles so wahnsinnig weh...
23.4.08 10:51


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