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nach Hause

Es ist mal wieder soweit: ich fahr nach Hause. Klasse! Ich freu mich total. Ich hab zwar wenig Lust auf 7 Stunden Zugfahrt, aber wenigstens die ersten beiden Stunden fahren noch ein oder zwei Freundinnen mit. Das wird sicher ganz lustig
Tja, die letzten Wochen waren irgendwie komisch. Geprägt von Widerwillen gegenüber dem Studium, dass ich sogar ernsthaft drüber nachgedacht hab, abzubrechen. Aber nun nach der Hälfte de Semesters bekomm ich wieder Auftrieb und hab Bock drauf (und fang auch endlich mal an, Texte zu lesen und so... ). Es kann also nur besser werden.
Am ersten Advent war ich in Frankfurt auf nem Treffen mit anderen Leuten von nem Onlinegame, das wir zusammen spielen. Über einiges, was da passiert ist, denk ich immernoch sehr viel nach. Sei's drum, es war trotzdem sehr schön
Was mich auch sehr überrascht hat, war mein Bafögbescheid. Nachdem ich im Novmeber nahezu gar kein Geld hatte und meine Freunde mich durch den Monat "getragen" haben, hab ich knapp 3000€ bekommen. Das ist der pure Hammer. Naja, meine Freunde und Familie dürfen sich freuen, denn so fällt Weihnachten gescchenkemäßig mal etwas größer aus. Und mein Urlaub in Israel im März ist damit auch gesichert Gott ist und bleibt eben doch einfach nur der pure Wahnsinn!!

Und nun, bevor ich mich aufmache, mein Zimmer aufzuräumen und meine Tasche zu packen und die Geschenke einzuwickeln, will ich euch noch an einem Gedicht teilhaben lassen, was ich heut von Lyrikmail bekommen hab. Ist von Kurt Tucholsky und scheint mir mehr als aktuell.


Groß-Stadt-Weihnachten

Nun senkt sich wieder auf die heim'schen Fluren
die Weihenacht! die Weihenacht!
Was die Mamas bepackt nach Hause fuhren,
wir kriegens jetzo freundlich dargebracht.

Der Asphalt glitscht. Kann Emil das gebrauchen?
Die Braut kramt schämig in dem Portemonnaie.
Sie schenkt ihm, teils zum Schmuck und teils zum Rauchen,
den Aschenbecher aus Emalch glase.

Das Christkind kommt! Wir jungen Leute lauschen
auf einen stillen heiligen Grammophon.
Das Christkind kommt und ist bereit zu tauschen
den Schlips, die Puppe und das Lexikohn.

Und sitzt der wackre Bürger bei den Seinen,
voll Karpfen, still im Stuhl, um halber zehn,
dann ist er mit sich selbst zufrieden und im reinen:
"Ach ja, son Christfest is doch ooch janz scheen!"

Und frohgelaunt spricht er vom 'Weihnachtswetter',
mag es nun regnen oder mag es schnein.
Jovial und schmauchend liest er seine Morgenblätter,
die trächtig sind von süßen Plauderein.

So trifft denn nur auf eitel Gück hienieden
in dieser Residenz Christkindleins Flug?
Mein Gott, sie mimen eben Weihnachtsfrieden ...
"Wir spielen alle. Wer es weiß, ist klug."


Dessen sollte man sich bewusst sein: irgendwie ist das alles nur gespielt. Ich meine, ich freu mich zwar auf Weihnachten und für mich hat's auch nen Inhalt, aber irgendwie ist es doch nur produziert von den Medien und dem Markt. Und wir spielen schön mit... Schade eigentlich...

Ich wünsch denen, die ich net nochmal sehe (sei es online oder im RL) ein gesegnetes Weihnachten und dass ihr es bewusst erleben könnt als das, was es ist: der Tag, an dem Jesus geboren wurde. He's the king!

Segen!
ano
21.12.06 07:50


Tage wie dieser

Es gibt Tage, die möchte man einfach nicht erleben. Oder nee, nicht Tage sondern Stunden. Stunden, in denen man einfach alles hinschmeißen und alles aufgeben will. Nur weg von hier, aus diesem Leben. Nicht mehr vergeblich auf alles mögliche und unmögliche warten müssen, nicht mehr hoffen müssen, um dann doch enttäuscht zu werden, diese undankbare und kalte Welt erleben.

Ich hab einfach keinen Bock mehr...

Und das, obwohl Weihnachten grad erst vorbei ist und das so schön war. Meine Familie sehen, zu Hause sein und genießen können. Aber dieses innere Glück und die Zufriedenheit verpufft von einem Augenblick auf den nächsten...

Fröhliche Weihnachten, welch eine Ironie....

@Tami
Ich würd so gern optimistisch denken. Aber irgendwann gehts nich mehr... War in den letzten Wochen too much for me


ano
26.12.06 21:30





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